Weitere Informationen über die Sing- und Musikschule Wertach

Herr Pfarrer Anton Stemmer und sein damaliger Kirchenpfleger sowie 2. Bürgermeister Max Wittwer beschlossen 1973 eine Sing- und Musikschule zu gründen. Sie sollte vor allem dazu dienen, neue Musiker/innen für das Kirchenorchester und die Musikkapelle Wertach auszubilden. Die Kath. Kirchenstiftung St. Ulrich wurde damals zum Träger bestimmt. Weil lange keinerlei Regelungen festgehalten wurden, erließen im Herbst 2003 der Marktgemeinderat und die Kirchenverwaltung folgende Kriterien zu Förderrichtlinien:

  • Es werden nur Musikinstrumente gefördert, die im Kirchenorchester und in der Musikkapelle Wertach benötigt werden
  • Der Fördersatz darf nicht höher sein als der Elternanteil
  • Die Förderung von Klavierspieler/innen entfällt
  • Bezuschusst werden Schüler/innen bis zum 18. Lebensjahr. Danach nur, solange die Eltern Kindergeld beziehen oder kein eigenes Einkommen vorliegt
  • Die Förderung wird auf maximal 5 Jahre beschränkt
  • Sofern vor Ablauf der 5 Jahre die Prüfung des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (D1) erfolgreich abgelegt wird, ist auch die Förderung beendet
  • Besuchen Wertacher Schüler/innen eine andere Musikschule, wird keine Förderung aus der Sing- und Musikschule Wertach geleistet
Ausnahmen hierzu werden nur in Absprache mit dem/der jeweiligen Musiklehrer/in gemacht. Von dem Defizit tragen Gemeinde und Kirche jeweils die Hälfte. In zu vertretenden Abständen sollten die Musiklehrer/innen untereinander eine Absprache treffen und zusammen Vorspielabende im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit durchführen. Musikschüler/innen, die in die Musikkapelle Wertach integriert werden sollen, treten z.B. alljährlich beim Frühjahrskonzert der Musikkapelle Wertach auf. Auch der Kinderchor und neuerdings die musikalische Früherziehung mit Blockflöten werden von der Musikschule unterstützt.

Quelle: Otto Hengge

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